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Da deren Stammpiloten durch Verletzungen ausfallen, fragten gleich zwei Teams, unter anderem Blusens Aprilia bei Dirk Heidolf an, ob er als Ersatzfahrer beim Auftakt-Rennen der Motorrad-WM am kommenden Wochenende in Katar einspringen würde. Gern hätte er das Angebot sofort angenommen, denn Dirk steht nach wie vor im Training. Doch hat der ehemalige WM-Pilot seit November nicht mehr auf einer Aprilia gesessen und konnte auch nicht an den Flutlicht-Testfahrten teilnehmen, sodass ein Start in der Wüste für ihn nicht in Frage kommt. Wenn die verletzten Fahrer allerdings längere Zeit ausfallen, dann kann sich Dirk Heidolf gut vorstellen, beim zweiten Saison-Rennen in Jerez/Spanien zu starten. Dirk Heidolf (Teamchef): „Es war schon komisch als das Handy geklingelt hat und mir gesagt wurde, dass sie mich wollen, denn ich habe die Erfahrung und hätte noch den Speed, um die Kohlen für sie aus dem Feuer zu holen. Ich trainiere noch genau so als würde ich in der MotoGP fahren, ich bin fit und sicher mindestens genau so schnell wie die beiden jetzt verletzten Stammfahrer - ganz sicher. Klar wäre ich sofort gefahren, aber die Bedingungen haben nicht gestimmt, sodass wir uns erst in Verhandlungen hätten einigen könnten. Ebenfalls war es nicht auf die Schnelle möglich, einen kurzfristigen Flug zu bekommen. Zum einen sind diese recht teuer und dann mit vielen Zwischenlandungen verbunden. Der zweite Grund, dass ich nicht zugesagt habe, war, dass ich nicht bei den Nachttests gefahren bin. Außerdem hab ich seit November 2007 nicht auf einer Aprilia gesessen und ich kenne das Team und die Mechaniker nicht genau. Schade, denn ich wäre sicher gefahren, wenn ich die Tests in Katar hätte machen können. Jetzt bleibt abzuwarten wie schnell die Stammfahrer einsatzbereit sind und dann schauen wir weiter. Danke für die vielen Anrufe und Emails meiner Fans, Freunde und Sponsoren - sie sicherten mir ihre Unterstützung, Hilfe und Rückendeckung zu.“
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