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Nach sechs Jahren Teilnahme in der Motorradweltmeisterschaft gab Dirk Heidolf heute in der Pressekonferenz auf dem Sachsenring seinen Rücktritt als aktiver Rennfahrer bekannt. Schweren Herzens verkündete er vor 59 anwesenden Journalisten, vielen Fotografen, Sponsoren und Fans seine Entscheidung. Die Gründe dafür sind einerseits sehr persönlich andererseits war keine der Optionen, die ihm als Fahrer in den vergangenen Wochen angeboten wurden, attraktiv genug, um ganz vorne mitfahren zu können. Doch nur unter dieser Bedingung wollte er weiterhin an den Start gehen. Seine Zeit im Motorradrennsport ist damit aber nicht zu Ende, denn er und seine Sponsoren haben sich dazu entschlossen, ein eigenes Team mit dem Namen RACING TEAM GERMANY zu gründen, in dem Dirk Heidolf als Teammanager agieren wird. Ziel ist es jetzt, die gewonnene Erfahrung an den Nachwuchs weiterzugeben und im Europacup 2008 mit Toni Wirsing auf einer Honda in der 250er-Klasse unter die ersten Fünf zu kommen. Ebenfalls sind Bemühungen da, in der 125 ccm Klasse noch einen Fahrer einzusetzen. Unsere Planungen sind für 2009, wieder in der kompletten Motorradweltmeisterschaft mitzumischen, dann aber mit Dirk Heidolf als Teammanager. Dirk Heidolf: „Das ist heute die schwerste Entscheidung meines Lebens. Nach 2190 Tagen als Fahrer in der Motorradweltmeisterschaft steht jetzt der Helm auf meinem Schreibtisch im Büro. Ich werde in Zukunft kein fester Bestandteil mehr als Fahrer in der Motorrad-WM sein und werde dort definitiv auf kein Motorrad steigen und Rennen bestreiten, ausgenommen sind Testfahrten, um Motorrad- oder Reifendaten für unser Team zu sammeln, sofern sich diese ergeben. Die letzten Jahre waren die schönsten Jahre meines Lebens - insbesondere das letzte halbe Jahr und die letzten Überseerennen werde ich wohl nie vergessen. Ich bedanke mich bei meinen Fans und Freunden sowie meiner Familie, die mich immer sehr unterstützt hat. Ein riesiger Dank auch an meine Sponsoren, die immer da waren, halfen und meine Karriere erst ermöglicht haben und mir auch weiterhin bei dem neuen Projekt zur Seite stehen werden. Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr ehrgeizig bin. Somit möchte ich mich in Zukunft auf eine Sache zu 100 % konzentrieren und als Teammanager im neuen Racing Team Germany arbeiten – „ Erfolg haben.“ Es wird Zeit, dem Nachwuchs hier eine neue Plattform zu schaffen und zu bieten, sodass wir auch wieder an die goldenen Zeiten der deutschen Rennfahrer anknüpfen können.“
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