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Im letzten Großen Preis dieser Saison, den GP bwin.com von Valencia, belegte Dirk Heidolf den undankbaren 16. Rang. Nachdem er die Gruppe vor ihm überholte, konnte Dirk nicht mehr zum 15. Platz, den Teamkollege Alex Baldolini lange Zeit für sich behauptete, aufschließen. Gern hätte der 250er-Pilot noch einmal Punkte geholt, ist es doch auch sein letztes Rennen für das Team Kiefer-Racing gewesen. Er riskierte dafür sehr viel, denn mit einem vibrierenden Heck drohte seine Maschine immer wieder außer Kontrolle zu geraten. Trotzdem schaut Dirk mit einem lachenden Auge zurück zur Saison 2006, denn er hatte eine gute Zeit und lobt vor allem die Arbeit seiner Mechaniker, die immer ihr Bestes gegeben haben. Ab jetzt konzentriert er sich aber nur noch das Projekt für die kommende Saison, die in vollen Zügen bereits vorbereitet wird. Dirk Heidolf: „Der Start war nicht so toll. Ich habe mich dann Ende Start-und-Ziel für die Außenlinie entschieden. Das war, denke ich, eine gute Wahl für die nächsten Linkskurven. Ich konnte dann das Tempo von der Gruppe nicht so richtig mitgehen, habe aber trotzdem aufgeholt und bin an ihnen vorbei gefahren. Ich hab versucht so hart wie möglich zu pushen, dass ich an Alex vorbei komme. Aber vom Gefühl her hatte ich ein ähnliches Problem, wie schon Anfang des Jahres, als sich der Hinterreifen auf der Felge gedreht hat. Selbst auf der Geraden hat das Heck schon vibriert. Das war beim einfahren in die Linkskurven schon grenzwertig. Zum Schluss, die letzten fünf Runden, habe ich gedacht – einfach alles riskieren und entweder du schmeißst das Ding in den Dreck oder du kannst die Maschine noch halten. Das war halt alles geradeso `schnapp-ab’ jedes Mal vorm Sturz. Ein Kompliment trotzdem an die Jungs – das Motorrad ging gut, aber man sieht einfach, dass wir da vorne nicht mitfahren können. Wir sind, rein vom ganzen Packet her, zu langsam. Es war trotzdem eine gute Saison. Wir haben viel Spaß gehabt, wir haben Erfolg gehabt, wir haben Misserfolg gehabt. Die Jungs haben immer gearbeitet, sie haben immer das Beste versucht rauszuholen – warum soll man da negativ zurückblicken. Es ist halt schade, dass es heute nicht mit dem Punkt geklappt hat. Aber ich denke, wir haben heute Vormittag gezeigt, dass wir auf jeden Fall weiter dran sind. Für mich ist jetzt diese Geschichte nicht beendet, es hat, wie gesagt, riesig Spaß gemacht, aber für mich gilt jetzt schon das Projekt 2008.“
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