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Dirk Heidolf konnte im Abschlusstraining seine Zeit von gestern verbessern und rutschte in der Startaufstellung um eine Position nach oben auf den 20. Startplatz. Im Freien Training hatte Dirk Probleme mit einer überhitzten Bremse. Auf der Strecke in Motegi werden die Bremsen stark beansprucht, daher müssen diese einwandfrei funktionieren. Mit neuen Bremsbelägen lief es im Qualifying dann vorerst fehlerfrei, bis in den letzten Minuten die Benzinpumpe wieder Schwierigkeiten machte. Bei der hohen Luftfeuchte und Hitze zurzeit in Japan, ist morgen vor allem auch eine gute Kondition wichtig – ein Vorteil für den durchtrainierten Rennfahrer. Dirk Heidolf: „Heute war es nach dem bescheidenen Training von gestern auch wieder sehr durchwachsen. Im Freien Training heute früh hatte ich Bremsprobleme, denn die Bremse überhitzte und ich hatte keine richtige Bremsverzögerung mehr, was bei dem Kurs hier sehr schwierig ist. Es ist ein richtiger Hackerkurs, wo man ständig vom 6. oder 5. Gang in den 1. Gang schalten muss - da brauch man eine perfekte Bremse. Das Problem, das wir gestern hatten, war heut früh nicht so sehr da, sodass wir auch nicht in diese Richtung noch mal schauten. Dann hieß es Abschlusstraining - und ich war recht gut dabei. Unsere Bremse ging richtig gut mit den neuen Bremsbelägen, die wir von Brembo bekommen hatten. Schade war, dass mir in den letzten Minuten das Bike wieder einen Strich durch die Rechnung machte und die Benzinpumpe wieder nicht recht funktionierte. Ich hatte die gleichen Probleme wie im ersten Zeittraining einen Tag zuvor. Dies machte sich auch im Topspeed bemerkbar, denn in meiner schnellsten Runde war ich 7 km/h langsamer als die Runden zuvor. So ein Mist, denn die Zeiten sind so eng, da wäre ich sicher noch einige Plätze weiter vorn gewesen. Die Mechaniker sind jetzt fleißig am arbeiten, denn wir müssen den Fehler finden, um morgen wieder von der nicht so guten Ausgangsposition noch den ein oder anderen Punkt zu holen. Das Problem hatte ich auch schon in Estoril die letzen beiden Runden - Gott sei Dank hatte da alles gehalten. Nachdem uns nun schon 3 Pumpen in kurzer Zeit kaputt gegangen sind, hoffe ich, dass wir endlich von Aprilia die bestellten Pumpen geliefert bekommen. Ist schon komisch, dass Aprilia nicht liefern kann, denn das Team hatte schon vor langer Zeit neue Pumpen bestellt.“ Wer das 250er-Rennen live schauen möchte, muss früh aufstehen. Ab 5.00 Uhr sehen Sie die Übertragung auf Eurosport.
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