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Der Lokalmatador Dirk Heidolf fühlte sich wie zu Hause auf dem Sachsenring zum Deutschland Grand Prix und zeigte am gesamten Wochenende starke Leistungen. In den Qualifikationen fuhr er auf Platz 15 und 13, im Warm Up auf Platz 9. Vor rund 101.000 Zuschauern am heutigen Rennsonntag, darunter unzählige Fans von „Haidi“, fuhr der 250ccm-WM-Pilot, nachdem er beim Start auf Position 20 zurückfiel, als 13ter direkt vor Teamkollege Alex Baldolini über die Ziellinie. Somit wurde er bester Kitbike-Fahrer von Aprilia und kann sich drei Punkte auf seinem WM-Konto gutschreiben.
Dirk Heidolf: „Der Start war nicht so toll. Ab der zweiten Runde hatte ich ein leichtes Shattering am Hinterrad, so dass ich aus den schnellen Ecken, dort wo es wieder auf die Gerade geht, nicht richtig rausbeschleunigen konnte. Das war eigentlich das Problem übers gesamte Rennen. Ansonsten ist das Motorrad das ganze Wochenende echt fantastisch gegangen. Wir waren heute früh im Warm Up mit alten Reifen und fast dreiviertel vollem Tank unglaublich schnell, dort war ich Neunter. Ich bin jetzt wieder bester Kitbike-Fahrer von Aprilia geworden. Und ich denke der 13. Platz ist vielleicht nicht das was sich jeder erhofft hätte, ein Platz mehr wäre natürlich gut gewesen, aber es lässt sich aufbauen. Zum Thema Brünn – da waren wir letztes Jahr richtig gut, ich habe dort lange um den 10. Platz gekämpft. Aber leistungsmäßig ist es dieses Jahr so gedrungen, dass, wenn man in den ersten drei Runden nicht mit vorn dran ist, die Lücke kaum schließen kann, wie es eben heute auch der Fall war. Allein geht sowieso nichts am Sachsenring und deswegen bin ich trotzdem zufrieden. Wir sind kein Werksteam, sondern ein Privatteam, da muss man die Maßstäbe ein wenig anders setzen. Für uns ist ein 12. bis 15. Platz realistisch und was die Jungs im Team hinstellen ist gigantisch – mehr geht nicht. Der Start geht auf meine Kappe – den müssen wir trainieren. Damit wird ein Rennen verloren, das muss man ganz klar sagen. Da haben wir heute 2, 3 Plätze verschenkt.“
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