|
Pünktlich zum Grand Prix Wochenende auf dem Sachsenring ist die Sonne nach Deutschland zurückgekehrt - auch für Dirk Heidolf und sein Team Kiefer BOS Sotin Racing. Nachdem es am Morgen noch einige Probleme gab, gelang es am Nachmittag, die richtige Abstimmung für sein Motorrad zu finden. Der Hohenstein-Ernstthaler konnte im Abschlusstraining in einer rasanten Trainingsrunde seine Bestzeit fahren, die ihn zu der 13. Startposition verhalf. Eine günstige Ausgangsposition, um bei seinem Heimspiel in die Punkteränge oder die erhofften Top Ten zu fahren.
Dirk Heidolf: „Ja, das Training war gut. Am Anfang sind wir mit gebrauchten Reifen raus gefahren, um zu sehen wie das funktioniert und das war ganz gut. Ich muss meinen Mechanikern schon mal ein großes Lob aussprechen. Heute früh haben wir in jede Richtung gearbeitet, da wir nicht so richtig wussten wo wir mit der Balance des Motorrads hingehen sollen. Sie haben dann etwas am Fahrwerk geändert, so dass es halt viel besser geht. Ich will nicht sagen, dass die Runden leicht gefallen sind, das ist schon alles am Limit gewesen, aber trotzdem kontrolliert. Das Motorrad ging relativ gut. Schade halt – letzte Runde hatte ich noch mal nen Rutscher an der Sachsenkurve. Ich konnte einfach nicht richtig beschleunigen, weil ich an einem Wildcard-Fahrer nicht vorbei gekommen bin. Zur Reifenfrage wollen wir uns heute Abend zusammensetzen – morgen soll es ja noch mal heißer werden. Vielleicht probieren wir morgen im Warm Up einen härteren Reifen, doch wie es jetzt aussieht, wollen wir so zwischen Medium und Hart gehen. Für morgen – regnen wird’s definitiv nicht. Ich brauche einen guten Start und dann kann ich auf jeden Fall mit fahren.“
|