|
Dirk Heidolf war am vergangenen Pfingstwochenende zum 50. Fischereihafenrennen in Bremerhaven eingeladen und ist gern dort hin gefahren. Das Team Alpha Technik stellte Dirk den ehemaligen WM-Pilot Ralf Waldmann als Techniker zur Verfügung sowie eine Honda, um in der Klasse Supersport mit 600ccm starten zu können. Mit dem im Training erreichten 7. Platz war er nicht zufrieden, doch Dirk ging kein Risiko ein, denn die Strecke war sehr anspruchsvoll und gefährlich und es existierten keinerlei Sturzräume. Dirk Heidolf: „Ich habe nie 100 Prozent gegeben. Die anderen sind gefahren als ginge es um deren Leben. Komisch, denn wer hier gestürzt ist, hatte sofort einen Arztbesuch sicher. Das erste Rennen war richtig gut - ich konnte mich gleich zwei Plätze nach vorn kämpfen und war auch schon am Vierten vorbei als das Rennen abgebrochen wurde. Beim Neustart erwischte ich keinen guten Start und war nur Neunter in der ersten Kurve. Schade, denn da ist mir auch gleich der Schalthebel abgefallen… Man - Waldi sollte doch kontrollieren, ob alles fest ist. Danach konnte ich trotzdem noch zwei Mann in der ersten Runde überholen. Ich war auch recht schnell unterwegs - meine Rennzeiten waren so gut wie die der Pole Position im Training. Das zeigt, dass ich auch ohne Schalthebel schnell war und in kürzester Zeit immer besser mit dieser Strecke zurecht kam, auf der ich zum ersten Mal gefahren bin und auch das erste Mal in einem Supersport 600ccm Rennen. Dennoch hatte ich ab und zu Probleme, die Gänge sauber einzulegen oder eben runter zu schalten. Bin aber mit meinem 5. Platz zufrieden, denn ich habe schnelle Fahrer versägt. Ein Großteil der Fahrer zog den Hut vor mir, denn ich sei richtig rangegangen und nicht nur rumgerollt. Ich war selbst überrascht, dass ich gleich so gut mit dem Bike zurecht kam. Das zweite Rennen wurde dann wegen starkem Regen und Öl auf der Strecke, welches ein defekter Seitenwagen verloren hatte, abgesagt. Ich möchte mich beim Veranstalter des Fischereihafenrennens, allen Verantwortlichen und Helfern des Rennens, bei Ralf Waldmann – als mein Mechaniker und Alpha Technik recht herzlich bedanken.“
|