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Nach einem bis zum heutigen Großen Preis von China erfolgreichen Wochenende, konnten sich Dirk Heidolf und sein Team Kiefer BOS Sotin Racing leider nicht die verdienten Lorbeeren holen. Nach einem guten Start in das 21-Runden-Rennen fuhr Aleix Espargaro beim Anbremsen in die erste Kurve in das Heck von Dirks Motorrad. Dabei brach der Schalldämpfer ab und er musste, nachdem er die ersten zwei Runden noch versuchte weiter zu fahren, das Rennen vorzeitig beenden. Auch sein Teamkollege Alex Baldolini hatte Pech im Rennverlauf, indem er die Gewalt über sein Motorrad verlor und stürzte. Dabei blieb er aber zum Glück unverletzt.
Dirk Heidolf: „Shit, aber ich wäre heute leicht in die Punkte gefahren und hätte auch mein zweites TopTen-Ergebnis holen können. Ich war genauso schnell wie Lai Fabrizio und Aleix Espargaro, die auf die Plätze 10 und 11 fahren konnten. Den Start hab ich super erwischt, aber schon nach rund 200 Metern ist mir Espargaro ins Motorrad gefahren. Dadurch ist mir der Auspuff abgebrochen und somit war mein Rennen schon vorbei. Mit abgebrochenem Auspuff hat das Bike keine Leistung mehr und ich war machtlos. Schade, denn das Team hat super gearbeitet und ich hatte das gesamte Wochenende ein gutes Motorrad, auch wenn wir ab und zu einige kleinere Probleme hatten. Ärgerlich ist auch, dass ich mit den 4 oder 5 Punkten mehr gleich einen Sprung nach vorn in der Gesamtwertung gemacht hätte. Jetzt heißt es, die Performance mit nach Frankreich / Le Mans zu nehmen und dort von neuem anzugreifen.“ Aufgrund starker Schmerzen in der Schulter und im rechten Arm, muss Dirk Heidolf jetzt erneut zur Kontrolle eine Klinik aufsuchen. Seit Istanbul bekommt der 250er-Pilot Medikamente und in Shanghai auch Spritzen gegen die Schmerzen. Wollen wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist.
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