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Dirk Heidolf hat sich diesmal abgesichert. Wenn er sich heute Abend mit seinem Team Kiefer BOS Sotin Racing auf den Weg nach China macht, so ist Reisepass und Visum, welche er letztes Jahr schlichtweg vergessen hatte, bereits am Ticketschalter des Frankfurter Flughafens hinterlegt. So will der Hohenstein-Ernstthaler in diesem Jahr die Tortour von dreimal hintereinander 13 Stunden Flug inklusive Abschiebehaft vermeiden. In Shanghai konnte Dirk in den vergangen zwei Jahren jeweils in die Punkte fahren. 2006 fuhr er die neuntbeste Rundenzeit und kam im Training auf den 13. Rang. An jene Leistung will der 250er-Pilot in diesem Jahr anknüpfen. Dirk Heidolf: „Dass wir bereits am Montag fliegen, ist einerseits die kostengünstigere Variante gewesen und andererseits gewinnen wir so Zeit, uns an die fünf Stunden Zeitverschiebung zu gewöhnen. Aber auch an die eigenartige Ernährung muss man sich erst gewöhnen, was eine riesige Umstellung für Europäer darstellt. Ich freu mich schon sehr auf das Rennen in China. Das Streckengefühl ist richtig gut und es macht Spaß hier zu fahren. Trotz, dass die Strecke eine lange Gerade von über 1 km hat, wo wir leistungsmäßig wahrscheinlich hinterher hängen werden. Die Strecke ist brutal anspruchsvoll. Ende Start und Ziel zieht sich die Straße wie ein Schneckenhaus zu, wo du am Ende bis in den ersten Gang schalten musst. Es ist auf jeden Fall keine Strecke zum Ausruhen. Auch der Grip in Shanghai war immer gigantisch gut. Ich freu mich auf jeden Fall drauf. Es hat sich schon bezahlt gemacht, dass jetzt beide Fahrer einen eigenen Cheftechniker haben. Dadurch ist eine bessere Abstimmung möglich. Das ist sicherlich ein Punkt, der dazu geholfen hat, dass es jetzt besser läuft.“
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