|
Die Viertelliterklasse-Fahrer machten den Anfang und konnten die ersten zwei Tage (19./20. Februar) der Offiziellen MotoGP Tests in Jerez ihre Motorräder testen und sehen wo sie zeitlich stehen. Nur das Wetter war in der sonst so sonnenverwöhnten Stadt in Andalusien nicht optimal. Regenschauer in der Nacht zum zweiten Tag und den ganzen folgenden Vormittag machten die Strecke sehr nass und Dirk Heidolf, wie auch andere Fahrer konnten somit nicht das komplette Runden-Pensum erfüllen. Dennoch konnte Dirk den Abstand zur Spitze etwas aufholen und blickt zuversichtlich in Richtung offizielle Tests in Losail / Katar, die nächste Woche vom 28. Februar bis 1. März stattfinden. Dirk Heidolf: "Dieser Test in Jerez war schon mal besser und wir robben immer ein Stück näher ran. Am ersten Tag hatten wir einige Probleme mit dem Bike. Wir haben nach einem Missverständnis unter den Mechanikern in die falsche Richtung gearbeitet. Wir wollten das Bike hinten weicher abstimmen, aber es wurde in die andere Richtung gedreht. Ich und der Cheftechniker waren ratlos als ich nicht schneller wurde, sondern auf den Zeiten stehen blieb. Später am Abend, nach einer weiteren Durchsicht, bemerkte man den Fehler dann. Es gab auch wieder viel Arbeit, nachdem an dem Motorrad von Alex einige Dinge kaputt gegangen waren. In so einem Fall ist immer wenig Zeit für den Cheftechniker, der für alle beide zuständig ist, sich ausführlich um mich zu kümmern. Ich hoffe, dass es in Katar besser geht und es auch im Team wieder stressfreier zugeht, damit wir intensiver auswerten können. Denn jetzt funktioniert auch endlich der Fahrwerkssensor, da wir einen neuen Kabelbaum von Aprilia bekommen haben. Schade war wieder, dass das Wetter nicht so toll war. Am zweiten Tag hat es bis zum Mittag geregnet und wir konnten wieder nur 76 Runden fahren. So weit so gut - lets rock it in the next test in Katar!"
|